Wandertipps
Unberührte Natur – seltene Flora und Fauna Reisen in den Nationalpark Böhmische Schweiz
Der Ausflug führt sie in den Nationalpark Böhmische Schweiz. Dieser zählt zu den jüngsten in Tschechien und wurde erst im Jahr 2000 gegründet. Seine Flora und Fauna hingegen ist schon viele Millionen Jahre alt. Wer an der Grenze des Nationalparks Sächsische Schweiz diesen böhmischen Teil des Elbsandsteingebirges betritt, ist umgeben von einer nahezu unberührten Vegetation. Einst inspirierte sie die Schweizer Maler Adrian Zingg und Anton Graff zu der romantischen Bezeichnung »Sächsisch-Böhmische Schweiz«. Mit unserem grenzüberschreitenden Elbe-Labe-Ticket gelangen Sie mit dem Verkehrsverbund Oberelbe über die tschechische Grenze hinweg in die reizvolle Landschaft von Felstürmen, Brücken und Toren sowie malerischen Steinformen, die an Bienenwaben oder Sanduhren erinnern.
Luchs und Lachs – In der Böhmischen Schweiz zu Hause
So können Sie schnell und bequem Herrnskretschen (Hřensko) erobern, aber auch die Kamnitzklammen (Soutěsky Kamenice), das imposante Prebischtor (Pravčická brána) oder die beeindruckenden Aussichtspunkte bei Dittersbach (Jetřichovice). Auf dem Rosenberg (Růžovský vrch) begegnen Sie seltenen Pflanzen wie dem neunblättrigen Zahnwurz oder dem Rippenfarn. In den Felsschluchten, den Bächen und Flüssen können Sie das Rufen des Eisvogels vernehmen, Spuren des Fischotters sehen, Flussforellen und Lachse erspähen. Auch Wanderfalke, Luchs und Uhu sind in der Böhmischen Schweiz zu Hause. In den Orten treffen Sie auf Friedenskreuze, Felskapellen und verlassene Kirchenwege sowie die Umgebindehäuser, die es nur noch hier und in der Oberlausitz gibt.
